Kurt-Hübner-Regiepreis

Auf Vorschlag Hans Lietzaus (1991) und später Kurt Hübners (1992 bis 2006) wird anläßlich der Vergabe des Gertrud-Eysoldt-Rings ein mit 5.000 EUR dotierter Förderpreis für Regie in Bensheim vergeben. Seit 2007 fungiert Klaus Völker als Juror.

 

Rudolf Frey (2012)
für seine hervorragenden Inszenierungen „Geschichten aus dem Wienerwald“ von Ödön von Horváth am Schauspielhaus Salzburg und „Die Csárdásfürstin“ von Emmerich Kálmán am Südthüringischen Staatstheater Meiningen.

Antú Romero Nunes (2011)
für seine hervorragende Inszenierung „Rocco und seine Brüder“ nach dem Film von Luchino Visconti am Maxim Gorki Theater Berlin.

Kevin Rittberger (2010)
für seine hervorragende Inszenierung „Die Abschaffung der Arten“ von Dietmar Dath am Deutschen Theater Berlin.

Tilmann Köhler (2009)
für seine Inszenierung "Die heilige Johanna der Schlachthöfe" von Bertolt Brecht am Staatsschauspiel Dresden.

Maik Priebe (2008)
für seine Inszenierung "Blick zurück im Zorn" von John Osborne am Staatstheater Kassel.

Jette Steckel (2007)
für ihre Inszenierung "Gerettet" von Edward Bond am Thalia Theater Hamburg.

Roger Vontobel (2006)
für seine Inszenierung "Das goldene Vliess" von Franz Grillparzer am Schauspiel Essen.

Sebastian Schug (2005)
für seine Inszenierung "Sobald fünf Jahre vergehen" von Federico Garcia Lorca am bat Studiotheater Berlin.

Schirin Khodadadian (2004)
für ihre Inszenierung "So wild ist es in unseren Wäldern schon lange nicht mehr" von Theresia Walser am Staatstheater Kassel.

Daniela Kranz (2004)
für ihre Inszenierung "Mein junges idiotisches Herz" von Anja Hilling an den Münchner Kammerspielen.

Florian Fiedler (2003)
für seine Inszenierung "Nieder Bayern!" nach Martin Sperrs Stück "Jagdszenen in Niederbayern" am Volkstheater München.

Tina Lanik  (2002)
für ihre Inszenierung: Tropfen auf heiße Steine" von Rainer Werner Fassbinder, Bayerisches Staatsschauspiel München.

Monika Gintersdorfer (2001)
für ihre Inszenierung „bedbound“ von Edna Walsh an den Münchner Kammerspielen.

Christiane Pohle (2000)
für ihre Inszenierung "sitzen in Hamburg" nach Anton Tschechows "Drei Schwestern" am Freien Theater Laborlavache in Hamburg.

Sandra Strunz (1999)
für ihre Inszenierung "Frost" nach Thomas Bernhards gleichnamigen Roman am Luzerner Theater.

Elias Perrig (1998)
für seine Inszenierungen "Das Wehr" von Conor McPherson am Staatstheater Stuttgart und für das Theaterprojekt "Der letzte Henker", eine Coprouktion des Theaters an der Winkelwiese Zürich, des Theaters Tuchlaube Aarau und des Schlachthaus-Theaters Bern.

Armin Holz (1997)
für seine Inszenierung von "Die falsche Zofe" von Pierre Carlet de Marivaux am Staatsschauspiel Hannover.

Leonhard Koppelmann (1996)
für seine Inszenierung "Die Juden" von Gotthold Ephraim Lessing am Thalia Theater in Hamburg.

Erich Sidler (1996)
für seine Inszenierung "Marquise von O." von Heinrich von Kleist am Staatschauspiel Hannover.

Pit Holzwarth (1995)
für seine Inszenierungen von William Shakespeares "Perikles", "Wie es Euch gefällt" und "Die lustigen Weiber von Windsor" bei der Bremer Shakespeare Company.

Elmar Goerden (1995)
für seine Inszenierung "Blunt oder der Gast" von Karl Philipp Moritz am Staatstheater Stuttgart.

Peer Boysen (1994)
für seine Inszenierung "Grindkopf" von Tankred Dorst an der Schauburg in München.

Martin Kusej (1993)
für seine Inszenierung "Kabale und Liebe" von Friedrich Schiller am Staatsschauspiel Stuttgart.

Crescentia Dünßer und Otto Kukla (1992)
für ihre gemeinsame Inszenierung "Fegefeuer in Ingolstadt" von Marieluise Fleißer am Landestheater Tübingen.

Anselm Weber (1991)
für seine Inszenierung "Die Minderleister" von Peter Turrini an den Münchner Kammerspielen.