Woche junger Schauspieler 2018

im Parktheater Bensheim, vom 05. - 21. März 2018

Montag, 5. März 19 Uhr

Foto Thomas Aurin

Auftakt

Hermann Beil und Marlene Schäfer stellen im Gespräch mit Regisseuren, Dramaturgen und Schauspielern die Gastspiele und das Programm vor
Im Anschluss (ca. 20.15 Uhr)

Schauspiel Frankfurt
Grounded
von George Brant, Deutsch von Henning Bochert

Die Pilotin Sarah Grunert
Regie Anselm Weber / Kostüm Irina Bartels / Bühne Raimund Bauer / Video Bibi Abel / Musik Thomas Osterhoff / Sound-Design Friedrich M. Dosch / Dramaturgie Alexander Leiffheidt

 

Dienstag, 06. März 20 Uhr

Foto Marc Turmes

Theaterakademie August Everding, München
Die Konsistenz der Wirklichkeit
Stückentwicklung von Dimitrij Schaad und Ensemble

Mit Maja Amme, Marina Blanke, Yasin Boynuince, Adi Hrustemovic,́ Pål Fredrik Kvale, Thea Rinderli, Ricarda Seifried, Cem Lukas Yeginer
Regie Dimitrij Schaad / Bühne Jana Boenisch / Kostüme Anna Maria Schories / Dramaturgie Alex Schaad und Lüder Wilcke

 

Mittwoch 07. März 20 Uhr

Foto theater der sprachfehler

theater der sprachfehler, Wien
Rost
von Christian Kühne

Mann – Thomas Gerber; Frau – Ina Maria Jaich; Junger Mann – Sascha Jähnert
Regie Andreas Jähnert / Videodesign/Licht Christoph Skofic / Bühne Michael Mayer / Maske Annette Hock

 

Sonntag 11. März 20 Uhr

Foto © Gianmarco Bresadola

Schaubühne Berlin / Eine Koproduktion mit der Hochschule für Schauspielkunst »Ernst Busch« Berlin.
Der gute Mensch von Sezuan
von Bertolt Brecht, Musik von Paul Dessau

Besetzung Shen Te/Shui Ta: Laura Balzer, Yang Sun/Bruder Wung: Jan Bülow, Erster Gott/Die Witwe Shin/Nichte: Mayla Häuser, Wang/Schwangere Schwägerin: Jan Meeno Jürgens, Zweiter Gott/Hausbesitzerin Mi Tzü/Kind: Tiffany Köberich
Barbier Shu Fu/Neffe: Jan Eric Meier, Dritter Gott/Frau Yang/Mutter: Lea Ostrovskiy, Lin To/Bonze/Großvater: Frederik Rauscher, Arbeitsloser/Polizist: Leander Senghas, Erzähler/Kellner/Vater: Lukas Walcher

Regie Peter Kleinert / Bühne Céline Demars / Kostüme Susanne Uhl / Musik Hans-Jürgen Osmers /Dramaturgie Nils Haarmann

 

Dienstag 20. März 20 Uhr

Foto Lucie Janisch
Düsseldorfer Schauspielhaus
Ellbogen
Nach dem Roman von Fatma Aydemir

Besetzung: Hazal: Cennet Rüya Voß; Elma/Hazalia: Lou Strenger; Gül/Hazalia: Florenze Schüssler; Ebru/Semra/Hazalia: Tabea Bettin
Regie Jan Gehler / Bühne Sabrina Rox / Kostüm Claudia Irro / Komposition Vredeber Albrecht / Dramaturgie Frederik Tidén

 

Mittwoch 21. März 20 Uhr

Foto Monika Rittershaus
Berliner Ensemble
Selbstbezichtigung
von Peter Handke

Mit Stephanie Rheinsperger
Regie und Bühne Dušan David Pařízek / Kostüme Kamila Polívková / Licht Stefan Pfeistlinger / Dramaturgie Roland Koberg

 

Die Preise

Der mit 3.000,- EUR dotierte "Günther-Rühle-Preis" für eine ausgezeichnete schauspielerische Leistung ging an Marina M. Blanke für u.a. ihre Darstellung des als Hund wiedergeborenen Soldaten in der Stückentwicklung DIE KONSISTENZ DER WIRKLICHKEIT von Dimitrij Schaad und Ensemble an der Theaterakademie August Everding in München.

„ Marina M. Blanke gelingt eine sinnlich wie technisch herausragende Darstellung eines Hundes (...) Da werden Körper und Sprache zu einer erzählenden Kreatur, die durch den Abend führt und dabei mühelos in andere Figuren und Situationen schlüpft. (...) Mit Ihrer Verbindung von Leichtigkeit und Sinnlichkeit in der Kreatürlichkeit, Ihrem präzisen Hinübergleiten von scheinbar privater zu dargestellter Figur, fesselt sie uns und zeigt uns im besten Sinne die Fähigkeit der Verwandlung.“, so die Jury in ihrer Begründung, der in diesem Jahr Lina Zehelein (Leiterin der Abteilung und Vermittlung am Staatstheater Darmstadt), Boris C. Motzki (freischaffender Regisseur und Akademiemitglied) und Berthold Mäurer (Intendant des Parktheaters Bensheim) angehörten.

Die Jury des Schulprojektes THEATERKRITIK verlieh ihren Preis der Inszenierung DER GUTE MENSCH VON SEZUAN von der Berliner Schaubühne in Zusammenarbeit mit der Schauspielschule Ernst-Busch Berlin.

Der Publikumspreis ging an die Inszenierung der Romanadaption ELLBOGEN vom Düsseldorfer Schauspielhaus.