Ein viertel Jahrhundert Woche junger Schauspieler*innen

Eine der vornehmsten Aufgaben der Deutschen Akademie der Darstellenden Künste ist die Förderung des Theaternachwuchses. Mit der "Woche junger Schauspielerinnen und Schauspieler", die seit 1996 in Bensheim stattfindet, bietet die Akademie - gemeinsam mit der Stadt Bensheim, der Sparkassen-Kulturstiftung Hessen-Thüringen, der Sparkasse Bensheim, dem Land Hessen und weiteren Förderern - dem schauspielerischen Nachwuchs ein begehrtes und vielbeachtetes Forum.

Seit 2003 wird der "Bensheimer Theaterpreis für junge Schauspieler*innen", dotiert mit € 3000.-, verliehen. Zu Ehren des langjährigen Kurators der „Woche junger Schauspieler“ und Ehrenpräsidenten der Akademie wurde der Preis 2009 in „Günther-Rühle-Preis“ umbenannt.

 

25 Jahre „Woche junger Schauspielerinnen und Schauspieler“ – das sind:

132 Aufführungen von 50 Theatern, 12 Hochschulen und die Verleihung von insgesamt 36 Preisen:

Der Günter-Rühle-Preis (2003-2009 Bensheimer Theaterpreis) wurde zwanzigmal, der Publikumspreis elfmal und der Preis der Schülerjury fünfmal vergeben.

 

THEATER

Die reiche Bühnenlandschaft des deutschsprachigen Raumes bildet sich ab in den 50 Theatern, die mit Inszenierungen eingeladen waren!

mit dabei waren:

Theater Konstanz mit 7 Produktionen

Thalia Theater Hamburg mit 5 Produktionen

Badisches Staatstheater Karlsruhe, Düsseldorfer Schauspielhaus, Grips Theater Berlin, Nationaltheater Mannheim, Schauspiel Essen, Staatsschauspiel Dresden mit je 4 Produktionen

Berliner Ensemble, Landestheater Tübingen, Schauspiel Hannover, Staatstheater Kassel mit je 3 Produktionen

bremer shakespeare company, Deutsches Nationaltheater Weimar, Schauspiel Frankfurt, Staatstheater Mainz, Staatstheater Stuttgart, Staatstheater Wiesbaden, theaterperipherie Frankfurt, Theater Erlangen, Theater Dortmund, Theater Oberhausen, Theater der Stadt Heidelberg, Württembergische Landesbühnen Esslingen mit je 2 Produktionen

aktionstheater ensemble Wien, Bühnen Köln, Deutsche Theater Almaty, Deutsches Theater Berlin, ETA Hoffmann Theater Bamberg, Freies Theater Laborlavache Hamburg, Kinder- und Jugendtheater Heidelberg, Landestheater Coburg, Landestheater Marburg, Münchner Volkstheater, Renaissance Theater Berlin, Schauspielhaus Hamburg, Schauspielhaus Wien, Stadttheater Gießen, Staatstheater Braunschweig, Theater Aachen, Theater Baden-Baden, Theater Basel, theater der sprachfehler, Wien, Theater Chemnitz, Theater Freiburg, Theaterhaus Jena, Theater Magdeburg, Theater Osnabrück, Theater Ulm, Volkstheater München mit je 1 Produktion


SCHAUSPIELSCHULEN 

Karrierestart - von der Ausbildungsstätte zur „Woche junger Schauspielerinnen und Schauspieler“ und weiter in die Theaterwelt!

Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch Berlin mit 15 Produktionen

Bayerische Theaterakademie August Everding München mit 6 Produktionen

Hochschule für Musik und Theater „Felix Mendelssohn-Bartholdy“ Leipzig, Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt mit je 3 Produktionen

Universität für Musik und Darstellende Kunst Graz mit 2 Produktionen

Akademie für Darstellende Kunst Baden-Württemberg, Ludwigsburg, Hochschule für Schauspiel Saarbrücken, Staatliche Akademie der Bildenden Künste, Stuttgart, Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt, Hochschule für Musik und Theater Hamburg, Hochschule für Musik Saar, Saarbrücken, Otto Falckenberg Schule München, Universität Mozarteum Salzburg mit je 1 Produktion

 

AUTOREN 

Welche große Vielfalt bei 132 Inszenierungen – von der Antike bis zur Gegenwart und alles sehr gegenwärtig!

Zwölfmal Shakespeare mit einer Bandbreite seiner Stücke und keine Dopplungen!

Viermal Werke der antiken Dichter Aischylos, Euripides und Sophokles

Zweimal wurde Das kunstseidene Mädchen nach Irmgard Keun, zweimal Draußen vor der Tür von Wolfgang Borchert, zweimal Die Leiden des jungen Werther nach Goethe, zweimal Michael Kohlhaas on Heinrich von Kleist, zweimal Antigone von Sophokles, zweimal Jugend ohne Gott von Ödön von Horváth inszeniert.

Romanadaptionen nach Fatma Aydemir, Michail Bulgakow, Günter Grass, Wolfgang Herrndorf, Franz Kafka, Irmgard Keun, Herman Melville, Herta Müller, Robert Musil, Sven Regener, Peter Weiss,

Die Theaterliteratur des 18./19. Jhdt. wurde vertreten von Büchner, Goethe, Ibsen, Kleist, Lessing, Marivaux, Schiller und Tschechow.

Werke aus dem 20./21. Jhdt. wurden am häufigsten auf die Bühne gebracht. Deutschsprachige Autor*innen wie Brecht, Bruckner, Fleißer, Borchert, Jelinek, Handke, Müller, Turrini, Wedekind und jüngere Autor*innen wie Arzt, Bauersima, Beyeler, Calis, Drvenka, Hensel, Hübner, Kuntz, Küspert, Lausund, Richter, Rittberger, Sauter, Schober, Studlar u.v.a.

Autor*innen aus England, Kanada, USA, Frankreich, Spanien, Italien, Schweden, Niederlande, Israel wie Bond, Brant, Ellis, Ford, Hall, Harrower, Kelly, Mcmillan, Fraser, Morgan, Prichard, Sarma, Osborne, Williams, Welsh, Archambault, LaBute, Lorca, Belbel, Vallejo, Baliani, Marivaux, Camus, Sartre, Koltés, Vitrac, Khemiri, Norén, Bont, Lohuizen, Ben-Yishai, Mazya, Sobol und viele andere Autor*innen haben die jungen Regisseur*innen und Schauspieler*innen theatralisch umgesetzt.